Verhütung

Eine Frau ist zwischen zwei Blutungen nur an 6 -7 Tagen fruchtbar. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, genau diese Zeit zu erwischen gar nicht so gering. Wenn man sich also sicher ist, dass man kein Baby will, dann heißt es immer sicher verhüten.

Wie sicher sind die einzelnen Methoden?

Zur Beurteilung der Sicherheit der verschiedenen Methoden dient der Pearl-Index, der angibt, wie viele von 100 Frauen im statistischen Mittel schwanger werden, wenn sie über ein Jahr hinweg mit der angegebenen Methode verhüten und regelmäßig Geschlechtsverkehr vollziehen. Je niedriger der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode.

Der Pearl Index von der klassischen Pille (Mikropille) und von der Hormonspirale liegt ungefähr bei 0,5. Hingegen beträgt Pearl-Index beim Kondom 2. Ist also deutlich erhöht.

Welches Verhütungsmittel ?

Die Pille gilt nach wie vor als sehr sicher und ist die am häufigsten verwendete Methode zur Verhütung einer Schwangerschaft. Aber sie ist auch ein Medikament und kann deshalb nicht ganz bedenkenlos eingenommen werden.Die Hormone in der Pille haben eine dreifache Wirkung. Zum einen hemmen sie die Eizellenreifung und damit den Eisprung. Der gesamte Zyklus der Frau besteht infolgedessen aus unfruchtbaren Tagen. Dadurch kann es nicht zu einer Befruchtung kommen. Außerdem verändern die Hormone den Schleim im Gebärmutterhalskanal, so dass die Samen nicht in die Gebärmutter eindringen können. Auch wird die Gebärmutterschleimhaut nur ungenügend aufgebaut, so dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten kann. Die Pillenpräparate unterscheiden sich nach der Menge der Hormone und der Art des Einnahmeschemas.